5 Führungstechnik
Version 2015-1-PROVCopyright © byVerkehrskadetten Abteilung Zürcher - UnterlandSolistrasse 88, CH-8180 BülachTel. +41 44 552 06 80, www.vkazu.ch
Inhaltsverzeichnis1. Allgemeines 51.1 Erwartungen an den Einsatzleiter 61.2 Führungsgrundsätze 71.3 Handlungskompetenz 81.4 Selbstkompetenz 91.5 Fachkompetenz 101.6 Sozialkompetenz 112. Führungskreis 132.1 Führungskreis 142.2 Feststellen 152.3 Planen 162.4 Entscheiden 172.5 Umsetzen 182.6 Kontrollieren 213. Führungsbefehle 233.1 Daher 243.2 Sammlung 254. Anhang 274.1 Führungsstile 284.2 Feedback 30 3
Vorwort Die Erwartungen an die Verkehrskadetten sowie an das Kader und Einsatzleiter haben sich in den letzten Jahren stark verändert. In diesem Ausbildungsbüchlein fassen wir die wichtigsten Elemente für eine erfolgreiche Führung zusammen. Copyright Nachdrucke und Vervielfältigungen jeglicher Art sowie das Erfassen auf elektronische Datenträger für kommerzielle Zwecke, auch auszugsweise, sind strikt untersagt. Verkehrskadetten-Ausbilder sind ermächtigt, einzelne Seiten zu Ausbildungszwecken zu kopieren. Bilderquelle: Andy Scherer, freepix.com Autoren: Andy Scherer, Remo Wolfensberger Design: Andy Scherer4
VK1. Allgemeines 5
1. Allgemeines 1.1 Erwartungen an den Einsatzleiter Vorbild sein Verantwortung Wertschätzend Fair und ehrlich wahrnehmen Korrektes Tenu Verantwortung Deutliche Aussprache erkennen und “leben” VK Delegieren Überblick behalten Prioritäten setzen Überlegt handeln Hilfsmittel optimal Mit Konflikten und Stress einsetzen umgehen Planung & Vorbereitung Ruhe ausstrahlen6
1.2 Führungsgrundsätze KONFLIKTBEWÄLTIGUNG05 Verkehrskadetten können Anliegen und Konflikte mit dem Kader (Einsatzleiter) besprechen. Der Einsatzleiter sorgt für eine faire und rasche Lösung. Lässt sich keine Lösung finden, können sich Betrof- fene an die Leitung wenden. ANBRINGEN VON KRITIK04 Kritik (positive und negative) sollte sachlich, wenn möglich unmittelbar nach dem Ereignis, der betroffenen Person persön- lich besprochenwerden. LEISTUNGSANERKENNUNG03 Leistung nach jedem Einsatz anerkennen. EIGENVERANTWORTUNG02 Verkehrskadetten nutzen ihre Kompetenzen aus. (Gleichgewicht von Aufgaben, Verantwortung und Kompetenz) VORBILD01 Das Kader lebt vor, was von den Verkehrskadetten verlangt wird. 7
1. Allgemeines 1.3 Handlungskompetenz Kompetenzenmodell Selbstkompetenz Sozialkompetenz Fachkompetenz Definition “Unter Kompetenz versteht man die Fähigkeit und Fertigkeit in bestimmten Gebieten Probleme und Aufgaben zu lösen sowie die Bereitschaft, dies aus Eigenmotivation auch zu tun.” (Wolfgang Klafki)8
1.4 Selbstkompetenz (Persönlichkeit) Bedeutung Seine Stärken und Schwächen kennen Sich Ziele setzen Verantwortung übernehmen persönliche Eigenschaften VK Ruhe bewahren Sachlich bleiben In die Zukunft schauen Pünktlichkeit Ton- / Sprachwahl Anstand / Respekt Zusammenhänge erkennen Risiken eingehen Mut zur Entscheidung Mut zum Rückzug Risiken auf mein Handeln einschätzen Grenzen Seine persönliche Grenzen kennen Kompetenzen kennenSEI DICH SELBER, SO WIE DU BIST! 9
1. Allgemeines 1.5 Fachkompetenz (Wissen) Bedeutung Wissen aneignen und behalten Wissen mit Erfahrung verknüpfen Bereitschaft, die erlenten Fähigkeiten und Fertigkeiten anwenden, um eine Bestimmte Aufgabe zu erfüllen Verkehrskadetten Regeln wissen Vereinsstruktur verstehen Abläufe & Strukturen kennen Zusammenhänge Zusammenhänge verstehen Abhängigkeiten sehen VK GESUNDER MENSCHENVERSTAND!10
1.6 Sozialkompetenz (Umgang) Bedeutung Teamfähigkeit Eigenverantwortung Selbstbeobachtung Kritikfähigkeit (positive und negative) Gegenüber anderen Wertschätzung & Respekt gegenüber anderen Anerkennung von Leistung Hilfsbereitschaft Führung Führung übernehmen Konsequenzen tragen Vorbildfunktion Flexibilität Klare Kommunikation und Befehle VKPOSITIVE GRUNDEINSTELLUNG GEGENÜBER ANDEREN! 11
1. AllgemeinesNotizen 12
5. Kontrolle 4.Umsetzen 1. Feststellen 3.Entscheiden 2. Planen 2. Führungskreis 13
2. Führungskreis 2.1 Führungskreis Wie geplant? Aufträge 5. Kontrolle 4. Umsetzen 1. Was? Feststellen 3. 2. Entscheiden Planen Wie? Möglichkeiten?14
2.2 Feststellen Personal Wie viele Verkehrskadet- ten stehen mir zu Verfü- gung?Weiteres MaterialWas gibt es sonst Welches für Mate- noch um mich rial ist vorhanden? herum?Worauf muss ich sonst achten?Ansprechpartner? Situation Welche Situation treffe ich an? 15
2. Führungskreis 2.3 Planen Planen = Problemlösungsprozess Ausgangslage Problemerkennung Problemanalyse Problembeurteilung Ziele Erreichbar Zum Problem beitragende Ziele setzen Massnahmen Lösungsversuche Was ist zu tun, um das Ziel zu erreichen Mittel Welches Material benötige ich? Wieviele VKs benötige ich? Realisierung Koordination von Massnahmen und Mittel Planung Durchführung Planung Durchführung Ersparnis16
2.4 Entscheiden Handlung auswählen, welche am meisten der Erreichung des Ziel beiträgt. Festlegen der Aufträge (Prioritäten setzen) Was? Wo? Womit? VK 17
2. Führungskreis2.5 Umsetzen A A Absicht Auftrag O BOrientierung Besonderes S Standort Gesamtverantwortung ist nicht teilbar oder delegierbar18
2.5 Umsetzen Orientierung Auftragsbezogen und kurz Absicht Ziel bekannt geben Wie das Ziel erreicht werden soll Prioritäten Autrag Was, Wo, Womit (Wann, Danach) Besonderes Material, Ausrüstung Verpflegung Verbindungen Standort Standort Einsatzleitung Wichtige andere Punkte Auftragbezogenes Befehlen:So wenig wie möglich, so viel wie nötig 19
2. Führungskreis 2.5 Umsetzen Einfacher Befehl WAS WO WOMIT20
2.6 Kontrollieren Ziele erreicht? Vergleich zwischen Planung (Sollzustand) und der effektiven Situation (Istzustand) Abweichungen? Anlaysieren der Abweichungen (Feststellen) und gegebenfalls erneutes Planen 21
2. FührungskreisNotizen 22
3. Führungsbefehle 23
3. Führungsbefehle 3.1 Daher GRUPPE DAHER Fester Standpunkt einnehmen Verkehrskadetten stellen sich in einem Halbkreis auf Optimal für Kommunikation / Gespräche / etc.24
3.2 Sammlung AUF EINEM GLIED SAMMLUNG Fester Standpunkt einnehmen Verkehrskadetten rechts nach links der Grösse und / oder Rang nach geordnet Optimal für Materialkontrollen / Postenaufteilung /etc. 3m 25
3. FührungsbefehleNotizen 26
4. Anhang Ich27 Ziel Fakten Verbinden Kurz
4. Anhang 4.1 Führungsstile Entscheidungsspielraum des Vorgesetzten autoritär patriarchalisch beratend Vorgesetzer entscheidet Vorgesetzter entscheidet, Vorgesetzter entscheidet, und ordnet an. er ist aber bestrebt, die er gestattet jedoch Fragen, Untergebenen von seinen um durch deren Beantwor- Entscheidungen zu über- tung deren Akzeptierung zeugen, bevor er sie anord- zu erreichen. net.28
Entscheidungsspielraum der Gruppe kooperativ partizipativ demokratisch Vorgesetzter informiert Die Gruppe entwickelt Vor- Die Gruppe entscheidet,seine Untergebenen über schläge. Aus der Zahl ge- nachdem der Vorgesetzter seine beabsichtigte Ent- meinsam gefundenen und das Problem aufzeigt undscheidungen. Die Unterge- akzeptierten Lösungen den Spielraum festgelegt benen haben die Mögli- entscheidet der Vorgesetz- hat. chkeit ihre Meinung zu ter. äussern, bevor die Ents- cheidung endgültig getroffen wird. 29
4. Anhang 4.2 Feedback / Erfolgskontrolle Ich Beginne positiv in der Ich-Form. Beispiel: Ich habe deinen Einsatz mit grossem Engagement erlebt. Ziel Soll Max. 3 Kriterien bekannt geben. Was habe ich genau beurteilt? Beispiel: Ich habe zwei Kriterien angeschaut; die Zeichengabe sowie die Phasenwahl. Fakten Ist Was habe ich festgestellt? Beispiel: Aus meiner Sicht hast du die Phasenwahl erfüllt, weil du einen sauberen Ablauf hattest, ... (direkt ohne ausschweifen) Verbinden Konsequenzen Verbesserungs- oder Lösungsvorschläge aus meiner Sicht. Beispiel: Ich habe gute Erfahrungen gemacht, wenn ich ... Kurz Kurzen, positiven und aufbauenden Schluss formulieren. Beispiel: Also, wir nehmen folgenden Punkt für den nächsten Einsatz mit...30
Ich4.2 Feedback / Erfolgskontrolle Ziel Fakten 31 Verbinden Kurz
Kapitel Titel Untertitel32
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