swissbau• kickoff Kundeninformation der swisspor AG • Ausgabe Nr. 2 · 09 Halle 1, D26 Basel 12-16| 01| 2010
swissbau Halle 1, D26 Basel 12-16| 01| 2010
...und lernen Sie die Welt der swisspor-Gruppe kennen Auf dem spektakulären Gemeinschaftsstand der swisspor-Gruppe präsentieren wir für Sie unsere Produkte in attraktiver Form. Lassen Sie sich bei swisspor zeigen, wie man mit unseren Systemen ökologisch und ökonomisch dämmen kann. Und entdecken Sie die neuen Möglichkeiten in Form, Farbe und Nutzen rund um die Gebäudehülle. „Gestalten, Schützen und Dämmen zugleich“ studieren Sie das anspruchsvolle KTI-Projekt, welches wir zusammen mit der ETH Zürich zu Forschungszwecken realisieren. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. Wir freuen uns, Sie in Basel begrüssen zu dürfen.
Standbesetzungsplan swissbau swissbau 2010 Halle 1, D26 Basel 12-16| 01| 2010 12.1.2010 13.1.2010 14.1.2010 15.1.2010 16.1.2010 Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Züger Paul xxxxx Müller Arthur Ammon Heinz xxxx Schweizer Heinz Meier Sven xxx Wächter Roland Misteli Bruno xxx Wicki Albert Hegetschweiler Sonja xxx Ammann Thomas Bühler Matthias xx xx Diethelm Robert Bargetzi Fredi xx Egli Otmar Müller Daniel xxx Müller Madeleine Iten Michèle xxx Scolari Gianni xxxx Logoz Edouard Cueto Michel xxxx Rey Olivier Tschäppät Daniel xxx Rais Thierry Vesin Bruno xxxxx Carruzzo James Cottet Thomas xxxx Fontana Georges swisspor AG Sarrasin Blaise xxxx xxxxx xxxx x xx x xxxx xx xx Luxit Isolations SA xx x xx xxx xx xx xxx
‘‘An der Goldküste in Zürich wird nachhaltig gebaut – Nachhaltige Bauhüllen sind zunehmend gefragt. Das zeigt auch diese von der Siedlungs- baugenossenschaft Herrliberg (ZH) realisierte Wohnüberbauung. Eine Vorzeigeüberbauung in bester Lage an der „Goldküste“. Sockel, Fassade, Dach – rundherum und nachhaltig wurde alles mit Produkten von swisspor isoliert und gedichtet. Prolog Das Grundstück liegt an attraktiver Südhanglage und in Die politische Gemeinde Herrliberg besitzt auf ihrem einer Wohnzone, die zweigeschossige Bauten mit Gemeindegebiet eine Parzelle mit einer Grundstück- Flachdächern zulässt. Auch die Siedlungsbauge- fläche von 13400 m2. Diese hält sie – im Baurecht – für nossenschaft Herrliberg reichte ein Überbauungskonzept den genossenschaftlichen Wohnungsbau verfügbar. Als ein und bekam damit den Zuschlag. Das ausgewählte Beitrag zur Förderung preisgünstiger Mietwohnungen Konzept umfasst folgende Bauten: wurde der Baurechtszins von der Gemeinde entspre- chend tief mit nur 350 Franken pro Quadratmeter ange- - neun zweigeschossige Flachdachgebäude mit einem setzt und den Genossenschaftern ein Baurecht für Wohnangebot von total acht 3 ½ , zwölf 4 ½ und Wohnbauten auf 60 Jahre eingeräumt. sechzehn 5 ½ - Zimmerwohnungen (36 Wohnungen)
Wohnüberbauung \"Areal Schützenmur\" Herrliberg (ZH): wirksam und wirtschaftlich gedämmte Gebäudehüllen sind gefragt! Auch bei dieser Überbauung wurden Hochleistungs-Dämmsysteme von swisspor - Lambda Roof und Lambda Vento - eingesetzt. Nachhaltige, unterhaltsarme Architektur: ideale Möglichkeiten bieten hinterlüftete Fassaden, beispielsweise mit Eternitbekleidung.‘‘ auch für Normalsterbliche - Tiefgaragen mit insgesamt 52 Autoabstellplätzen Wohnraum mit hohem Wohnwert sowie eine langlebige, sowie 22 oberirdische Parkplätze unterhaltsarme Bauhülle. Als Konsequenz resultierten einfach proportionierte, im Grundriss rechteckige Bau- - Gemeinschaftseinrichtungen körper mit gleichen Bautiefen und vier Wohnungen je Gebäude, der Einsatz gleicher Materialien und eines Die Realisation der Überbauung erfolgt in Etappen in Modulsystems für die diversen Wohnungsgrössen sowie den Jahren 2008 und 2009. ein standardisierter Innenausbau. Kostengünstig und langlebig Bezüglich Gebäudehülle erforderte die gewünschte Von Anfang an setzten die Baugenossenschaft und der Langlebigkeit die Verwendung entsprechender Mate- beauftragte Planer auf grosszügigen, kostengünstigen
Bewährte Lambda Vento-Systemtechnik: schlanke, leistungsfähige Dämmung, stabiles orthogonales Gerüst (Unter- konstruktion), Hinterlüftungszone und Bekleidung. Das Flachdach wurde mit dem System swissporLAMBDA Roof ausge- führt und extensiv begrünt. Wohnüberbauung „Areal Schützenmur“ Herrliberg Bauherrschaft: Siedlungsbaugenossenschaft Herrliberg Architekt: Sennhauser & Sydler, Planung & Architektur, Zürich Investitionskosten: 18.5 Millionen Franken (9 Gebäude, 36 Wohnungen) SIA-Volumen: 28`800 m3 Ausführung Gebäudehüllen: Fassaden-System: Hans Lüthi, Bedachungen AG, Herrliberg Flachdach-System: swisspor Lambda Vento (3700 m2) Aufbau: Backsteinwand, Lambda Vento 160 mm, Unterkonstruktion Perimeterdämmung: (horizontales Alu-Winkelprofil, Vertikallattung), Eternitbekleidung (System Clinar Clip) swisspor Lambda Roof (2500 m2) Aufbau auf Beton: Voranstrich, Dampfbremse Bikuplan LL Multi GG4, Wärmedämmung Lambda Roof 180 mm, 1. Lage Bikuplan LL Vario KSR, 2. Lage Bikutop LL Verte, extensive Dachbegrünung (Wasserspeicherplatte WS 40, Substrat, Ansaat) swissporEPS Perimeter Dämmplatten (140 mm, 1500 m2) LAMBDA Roof rialien und Systemen und hinsichtlich Energieeffizienz eine wirk- BIKUTOP LL same Wärmedämmung. EPS Wasserspeicher EPS Perimeter Mit Hochleistungs-Dämmsystemen von swisspor Nach einer Vorevaluation entschieden sich die Verantwortlichen für eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade des Typs swisspor Lambda Vento mit Eternitplattenbekleidung, die sich im Kosten- Nutzenvergleich als optimale Lösung erwies. Aus Kostengründen wurde auf eine Ausführung der Gebäude nach Minergie- standard (relativ teure Komfortlüftung) verzichtet. Der Einbau von swisspor Dämmsystemen - des Lambda Vento- Systems an den Fassaden (Dämmstärke 160 mm, u-Wert von 0.18 W/m2·K) sowie des Lambda Roof-Systems auf den Dächern (Dämmstärke 180 mm, u-Wert von 0.15 W/m2K) – führte zu einem hocheffizienten Wärmeschutz. Ein bedeutender Vorteil des eingesetzten Dämmstoffs liegt in seinem niederen ʎD-Wert (0.029 W/m·K), was überaus schlanke Dämmungen mit hoher Dämmleistung ermöglicht. Im Perimeterbereich der Fassaden - beziehungsweise an Erdschüttung grenzend – besteht die Fassadendämmung aus 140 mm starken swissporEPS Perimeter Dämmplatten. Die Dachflächen wurden extensiv begrünt.
Ziel erreicht! Die Verantwortlichen äusserten sich zur gewählten Gebäudedämmung und –abdichtung wie folgt: Jakob Isliker (Präsident der Sied- Caspar Sennhauser (Sennhauser & Hans Lüthi (ausführender Fassaden- lungsbaugenossenschaft Herrliberg): Sydler, Planung & Architektur, Zürich): bau- und Flachdachunternehmer, Wir wollten eine kostengünstig reali- Die eingesetzten swisspor Dämm- Herrliberg): Ich habe die beiden sierbare, optimal isolierte und langle- systeme bieten eine hohe Dämm- Dämmsysteme Lambda Vento und bige Bauhülle mit einem möglichst leistung und die erwünschte Nachhal- Roof erstmals eingesetzt. Der Dämm- geringen Unterhalt. Dieses Ziel haben tigkeit. Eine Reinigung der Fassaden- stoff ist sehr leicht und handlich bear- wir erreicht! Das Konzept einer hinter- flächen ist durch Abwaschen leicht und beit- und zuschneidbar. Die Montage lüfteten Lambda-Vento Fassade sowie rasch durchführbar. Hinterlüftete der Fassaden-Unterkonstruktion (Alu- auch des Dachabdichtungssystems von Fassaden wie diese funktionieren bau- Winkelprofil und geschraubte Vertikal- swisspor hat uns überzeugt. physikalisch bestens, sind praktisch lattung) ist einfach und zügig möglich. kältebrückenfrei und haben sich be- Die Systeme haben mich überzeugt währt. Das erreichte Kosten-Nutzen- und ich kann sie empfehlen. verhältnis erachte ich als optimal.
Wie Phönix aus der Asche – das ‘‘ Werk Steinhausen
neue ‘‘ ist ökologisch und ökonomisch ein Musterbetrieb Architektur / Bauleitung Cadosch & Zimmermann GmbH Architekten ETH / SIA, Grubenstrasse 38, 8045 Zürich Tel. 044 461 98 98, www.czarch.ch Ingenieure Holzbauingenieur: Ivo Diethelm GmbH, Ingenieurbüro für Holzbauten, Blatten 319, 8737 Gommiswald Prozessenergietechnik: Lier Energietechnik AG, 8304 Wallisellen Bauphysik: Ragonesi Strobel & Partner GmbH, 6003 Luzern Bauingenieur Hochbau: PlüssMeyerPartner AG, 6005 Luzern Bauingenieur Tiefbau: Peter Ott AG, 6312 Steinhausen Elektroingenieur: EPZ Elektroplaner AG, 6330 Cham HLS-Ingenieur: Suter Ing. Büro, 6302 Zug Planung Sprinkleranlage: Zentex Brandschutz AG, 5432 Neuenhof Sicherheitsberatung: Sicherheitsinstitut, 8001 Zürich Geometer: Gätzi Vescoli AG, 6340 Baar Geologe: Terraproject RL Luthiger, 6300 Zug Nach einer Planungszeit von nur 9 Monaten und einer anschliessenden Bauzeit von 16 Monaten werden in Steinhausen wieder hochwertige Dämmplatten aus EPS produziert. 2 Jahre nach dem Grossbrand steht der moderne Industriekomplex da, ganz so, als wäre nichts geschehen. Wie Phönix aus der Asche; grösser, schöner, moderner und leistungsfähiger.
Aussen fix… Beim Neubau wurden selbstverständlich wo immer möglich Eigenprodukte der swisspor-Gruppe verwen- det. Eigene Dämmstoffe, eigene Fenster, eigene Fassade – eine Gebäudehülle mit Vorzeigecharakter. Der swisspor Neubau mit seinem grossen Bauvolumen prägt das Ortsbild von Steinhausen. Ein Grund mehr, um auf die Ästhetik des Baus ganz besonders grossen Wert zu legen. Eine echte Herausforderung für die Architekten von Cadosch & Zimmermann. Edel und zweckmässig zugleich – mit Eternit. Zusammen mit der Bauherrschaft entschied man sich für eine Verkleidung mit gewellten Faserzementplatten der Eternit (Schweiz) AG. Diese wurden in einer zweifarbigen Reflexbeschichtung reali- siert. Je nach Betrachtungswinkel erscheinen die Fassaden- bänder tiefblau, grau, silberfarben bis hin zu metallischen Glanz; das Gebäude verändert so immer wieder seinen Aus- druck. Gedämmt auf höchstem Niveau. Ob in der Fassade oder auf dem Flachdach, die Bauherrschaft verwendete zur Dämmung und Abdichtung immer die besten Produkte und Systeme aus eigener Herstellung. Damit kam das auf dem Markt erfolgreiche System swissporLAMBDA Vento in der hinterlüfteten Fassade zum Einsatz, auf dem Flachdach folge- richtig das System swissporLAMBDA Roof. Alle Bauten, mit Ausnahme des Fertigwarenlagers Ost, wurden nach den Richtwerten des Minergie-Labels gedämmt. swisswindows – für Fenster, Türen und Tore. Auch in diesem Bereich wurde soweit möglich ein Produkt aus der swisspor-Gruppe verwendet, immer das Beste für den entspre- chenden Zweck und Einsatz. So kamen unter anderem gross- flächige, pulverbeschichtete Fenster aus der Serie Imago Alko zur Anwendung. Die Fensterflächen sind auf einer Stahl- Pfosten-Riegel-Konstruktion mit Sonnenschutz montiert. Bei den Fenstern ohne Brandwiderstand handelt es sich um Kunststofffenster. Die Fenster mit Brandwiderstand sind als Fix- verglasungen mit Metall- oder Massivholzrahmen ausgeführt.
…und innen? Auch alles vom Feinsten! Nur beste Qualität? Ja natürlich, aber dieser Entscheid ist nicht in einem Luxus-Denken begründet. swisspor will und muss sel- ber Qualität herstellen, um der Kundschaft auch immer die besten Produkte und Leistungen anbieten zu können. Das ist das Erfolgsrezept von swisspor seit jeher und dabei bleibt es auch. Das konsequente Handeln hat seinen guten Grund. Hohe Sicherheitsstandards in der Produktion. In enger Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Institut zur Förderung der Sicherheit, sowie mit allen im Projekt Beteiligten, wurde ein Konzept, welches nach heutigem Stand die best- mögliche Sicherheit bietet ausgearbeitet. Mit den fünf zentra- len Elementen; modernste Brandmeldeanlage, grossdimensio- nierte Sprinkler- und Entrauchungsanlage, sowie einem Löschwasserrückhalte-System und einer klaren Alarmorgani- sation wurde ein beispielhaftes Sicherheitskonzept installiert. „Ein Mann der recht zu wirken denkt, muss auf das beste Werkzeug halten. “(Goethe, Faust). Innovative Technologien und optimale Arbeitsabläufe. Natürlich wurde die Chance wahrgenommen um alle betrieb- lichen Abläufe optimal zu gestalten. Der ganze Herstellungs- prozess, angefangen bei der Anlieferung des Rohmateriales, der Aufbereitung, über die Herstellung und Konfektionierung der Produkte bis hin zum Fertigwarenlager, für alles wurde aus- schliesslich die beste Technologie gewählt. Zusammen mit dem ausgeklügelten Layout aller Arbeitabläufe, präsentiert sich das Werk Steinhausen als äusserst moderner und effizienter Produktionsstandort.
...von Menschen, für Menschen Was für die betrieblichen, produktionsbezogenen Einrichtungen gilt, soll auch für die Mitarbeiter gelten. Alle Sozialräume wur- den grosszügig und hochwertig konzipiert. Funktion, Form und Farben wurden gleichermassen gewichtet. Schliesslich geht es um das Wohlbefinden – das zum Glück immer noch der wich- tigste Teil einer Firma ist – den Mitarbeitenden. Das zeitgemässe Anliegen nach bestmöglicher Ener- gieeffizienz zum Wohle der Umwelt sind keine leeren Worte. „Saving Energy“, das Credo der swisspor-Gruppe wurde im Neubau konsequent umgesetzt. So wird die Ab- wärme aus dem Produktionsprozess in einem ausgeklügelten System für die gezielte Beheizung der einzelnen Arbeitszonen verwendet. Bis hin zu Heizschlaufen im Boden, für mehr Sicherheit im Winter bei der LKW-Rampe und dem LKW- Waschplatz. Im Weiteren wurde mit den Gemeindebehörden von Steinhausen ein Projekt zur Abwärmenutzung für eine Neubausiedlung beschlossen. Der Abwärmeüberschuss soll dereinst in einem Wärmeverbundsystem die Warmwasser- aufbereitung der neuen Siedlung effizienter und damit umwelt- schonender gestalten. Damit schliesst sich der Kreis aus wirtschaftlichen, umweltpolitischen und sozialen Bedürfnissen auf har- monische Weise. Die Mitarbeitenden der swisspor-Gruppe mit ihrem Patron Bernhard Alpstaeg sind zu recht stolz auf den neuen Vorzeigebetrieb. Die Produktion ist hochgefahren, alle Prozesse funktionieren, täglich verlassen mehrere Last- wagenzüge die Logistikhallen auf den Weg zu unseren Kunden, auf die Baustelle. Kurz gesagt: Es ist alles so, wie es sein muss.
Schweizer Meisterschaft der Dachdecker, ‘‘ ‘‘Fassadenbauer und Flachdachbauer Am 8. August 2009 haben im Bildungszentrum Polybau die Schweizer Meisterschaften in den Kategorien Steil- und Flachdach und hinterlüftete Fassade stattgefunden. Ein spannender Wettkampf auf gutem Niveau brachte stolze Die Gewinner im Flachdachbau: Sieger hervor. Besonders für die Kandidaten war, dass sie den v.l. Adrian Brünisholz, Christian Albisser, Mergim Alija ganzen Tag unter Beobachtung des Fachpublikums waren. Rund 300 Personen haben die Schweizer Meisterschaft besucht. Viele davon waren für die am gleichen Tag stattfin- dende Diplomübergabe eingeladen worden. Diese jungen Polybauer konnten ihren Angehörigen endlich einmal ihr Ausbildungszentrum vorstellen. Und einem schönen Anlass mit einem interessanten Rahmenprogramm beiwohnen. Die Kandidaten mussten die anforderungsreichen Aufgaben unter grossem Zeitdruck erfüllen. Dies gelang den Dachdeckern Andri Fanoni, Michael Gisler und Sylvain Ochsenbein am besten. Sie teilten sich das Podest, den Eternit-Preis und durf- ten auch einen Bildungsgutschein entgegen nehmen. In der Kategorie Flachdach konnten Christian Albisser, Adrian Brünisholz und Mergim Alija die Plätze unter sich ausmachen. Sie sind nun glückliche Besitzer des swisspor-Preises und des Bildungsgutscheins im Wert von sFr. 2500.– Erstmals wurde der Wettkampf auch für die Kategorie Fassadenbau durchgeführt. Im knappen Kampf ums Podest hatte am Schluss Roger Salm die Nase vorne. Er gewann vor Beat Gisin und Edmund Kumnova. Auch für diese drei lag das Sponsorengeschenk von swisspor und ein Bildungsgutschein bereit. Die beiden Erstplatzierten der Kategorie Dachdecker und Flachdach werden die Schweiz an der Berufsweltmeisterschaft 2010 in Belfast vertreten. Es stehen für sie noch einige Trainingstage auf dem Programm, damit sie für diesen weit grösseren Anlass gut gerüstet sind. Das Siegertrio im Steildach: Das Siegertrio der Fassadenbauer: v.l. Michael Gisler, Andri Fanoni, Sylvain Ochsenbein v.l. Beat Gisin, Roger Salm, Edmund Kumnova
Mit unserem neuen ‘‘ wir einen Im waadtländischen Gland am Genfersee erweitert die Internationale Naturschutz-Union (IUCN) ihren Hauptsitz. Mit dem neuen Verwaltungsgebäude will die global tätige Umweltorganisation punkto nach- haltigen Bauens und Energieeffizienz neue Massstäbe setzen. Facility-Managerin Merja Murdoch nimmt Stellung. Text: Claus Niedermann; Bilder: Ben Huggler
Hauptsitz setzen ‘‘ Massstab für nachhaltiges Bauen Kickoff: Frau Murdoch, nächstes Jahr im Frühling dann können wir für die Umwelt einen riesigen Beitrag soll das neue Verwaltungsgebäude der Naturschutz- leisten. Union IUCN (International Union for Conservation of Nature) in Betrieb genommen werden. Dann werden Die IUCN hat mit der Planung für das neue Sie ein echtes «grünes» Gebäude verwalten. Freuen Verwaltungsgebäude schon vor Jahren begonnen. Sie sich darauf? Warum dauerte die Realisierung so lange? Merja Murdoch: Das neue Gebäude ist für unsere Das bestehende Gebäude wurde 1992 erstellt. Schon Organisation ein wichtiger Meilenstein. Die Architekten Anfang dieses Jahrzehnts reichte der Platz nicht mehr aus. sowie die Gebäudetechnik- und Bauingenieure verwirk- Die immer grösser werdende Raumknappheit schränkte lichen hier ein Gebäude-Konzept, dank dem wir einen unsere Aktivitäten ein. Deshalb wurde schon vor sechs grossen Beitrag zur Schonung der Ressourcen sowie zur Jahren die Planung für ein Neubauprojekt gestartet, und Reduktion der CO2-Belastung leisten können. Trotzdem han- zwar mit Unterstützung der öffentlichen Hand. Wie schon delt es sich aber um ein äusserst funktionales Gebäude. Es für den bisherigen Hauptsitz stellt die Gemeinde Gland bietet bis zu 180 qualitativ hochstehende Arbeitsplätze. Es das Terrain im Baurecht zur Verfügung; die Finanzierung gibt offene Innenhöfe sowie einen Naturgarten. Und im erfolgt durch den Kanton Waadt und den Bund. Den inter- obersten Stockwerk befindet sich ein grosser Konferenz- national ausgeschriebenen Architekturwettbewerb raum, unser künftiger Think Tank. Mit dem neuen Hauptsitz gewann ein Büro aus Paris. Aber dessen Vorstellungen wird IUCN einen Massstab für nachhaltiges Bauen setzen und unsere Vorgaben punkto nachhaltigen Bauens können – und dies weltweit! klafften weit auseinander. Eine Zusammenarbeit mit dem Pariser Architekten war nicht mehr möglich. Deshalb Warum ist für Ihre Organisation ökologisches wurde dann die Planung an das Zürcher Büro agps.archi- Verhalten so wichtig? tecture übergeben. Grundsätzlich sind wir als Umweltorganisation der Nachhaltigkeit verpflichtet. Unsere Organisation wurde vor 60 Jahren gegründet, initiiert durch die Unesco. IUCN zählt über 1000 Mitglieder. Das sind Staaten und Regierungen sowie Non-Profit-Organisationen vor allem aus dem Um- weltbereich. Wir setzen uns weltweit für den Schutz der Natur ein und haben zum Beispiel an der Ramsar-Kon- vention über Feuchtgebiete mitgearbeitet. IUCN verfügt über einen Beobachterstatus bei der UNO-Generalversamm- lung und berät die Unesco bei der Umsetzung der Welt- naturerbe-Konvention. Als Umweltorganisation muss die Naturschutz- Union mit dem guten Beispiel vorangehen. Das ist auch nötig. Denken Sie daran, dass praktisch die Hälfte der Menschheit heute in Städten wohnt. Und täglich sind es mehr. Pro Woche nimmt die städtische Bevölkerung weltweit um eine Million Menschen zu. Nun ist es aber so, dass 40 Prozent des globalen Energieverbrauchs bei den Gebäuden anfallen. Das heisst, dass die Verstädterung zu einem immer höheren Energieverbrauch führt. Wenn wir erreichen, dass immer mehr Menschen und Nationen beim Bau und bei der Bewirtschaftung von Gebäuden die Res- sourcen schonen und auf mehr Energieeffizienz setzen,
Welches waren die zentralen Fragen bei der Planung des Gebäudes? Ein Highlight des neuen Gebäudes ist die Tatsache, dass künftig 85 Prozent der von IUCN verbrauchten Energie aus erneuer- baren Quellen stammen. Die wichtigsten Energiequellen werden die Geothermie und die Sonne sein. Gerade die Solarenergie spielt für unsere Stromversorgung eine wichtige Rolle. So wird das Dach des neuen Gebäudes nahezu vollständig mit Solarpanels abgedeckt. Allein mit dieser Photovoltaik-Anlage, die übrigens von Romande Energie betrieben wird, decken wir 27 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in unserem Gebäude ab. Für den Neubau kommen nachhaltige Baumethoden und vor allem auch umweltverträgliche Baumaterialien zum Einsatz. Nach welchen Kriterien erfolgte die Auswahl? Wann immer möglich wurden Baumaterialien eingesetzt, die in der Region hergestellt werden und in Sachen Qualität die höchsten Ansprüche erfüllen. Dies gilt besonders auch für die Baumaterialien der Gebäudehülle, also die Dämmstoffe, die wir zum grössten Teil von swisspor bezogen haben. Gerade swisspor belegt mit einer unabhängigen Studie die Nachhaltigkeit der von uns eingesetzten Dämmstoffe und auch deren Recyclierbarkeit. Sie bauen Ihr neues Hauptquartier nicht nur nach dem Minergie-P- und Minergie-Eco-Label, sondern streben auch die Platin-Zertifizierung des US-Labels Leed an. Warum? Wie gesagt soll unser neuer Hauptsitz ein Vorzeigeobjekt sein. Leed gibt es noch nicht solange wie Minergie, aber das US- Label geht weiter als die Schweizer Öko-Standards für Gebäude und berücksichtigt zum Beispiel auch soziale und ökonomis- che Nachhaltigkeitskriterien. Wir streben mit der Platin-Zertifizierung die höchste Auszeichnung an, denn wir wollen die Besten sein. So zeigen wir auch auf, dass ökologische Gebäude kostengünstig erstellt werden können. Der Neubau von IUCN ist damit mehr als einfach nur ein neues Verwaltungsgebäude. Unser Hauptsitz wird zum Musterbeispiel und ist der Beweis dafür, dass es möglich ist, ökonomisch und ökologisch zu bauen. Diese Botschaft können wir dann an unsere Besucher weit- ergeben. Das sind Regierungsvertreter, Wissenschaftler und Forscher aus der ganzen Welt.
Merja Murdoch ist bei der Internationalen Naturschutz-Union IUCN zuständig für das Facility-Management. Die in Finnland geborene und aufgewachsene Managerin lebt schon seit 40 Jahren in der Westschweiz in einem kleinen Dorf in der Nähe von Genf. Merja Murdoch ist seit zehn Jahren für die IUCN tätig. Der Nachhaltigkeit verpflichtet. Die IUCN baut beim neuen Hauptsitz nach dem Minergie-P-ECO-Label und strebt zusätzlich die Platin-Zertifizierung des US-Labels LEED an.
Welches waren die zentralen Fragen bei der Planung des Gebäudes? Ein Highlight des neuen Gebäudes ist die Tatsache, dass künftig 85 Prozent der von IUCN verbrauchten Energie aus erneuer- baren Quellen stammen. Die wichtigsten Energiequellen werden die Geothermie und die Sonne sein. Gerade die Solarenergie spielt für unsere Stromversorgung eine wichtige Rolle. So wird das Dach des neuen Gebäudes nahezu vollständig mit Solarpanels abgedeckt. Allein mit dieser Photovoltaik-Anlage, die übrigens von Romande Energie betrieben wird, decken wir 27 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in unserem Gebäude ab. Für den Neubau kommen nachhaltige Baumethoden und vor allem auch umweltverträgliche Baumaterialien zum Einsatz. Nach welchen Kriterien erfolgte die Auswahl? Wann immer möglich wurden Baumaterialien eingesetzt, die in der Region hergestellt werden und in Sachen Qualität die höchsten Ansprüche erfüllen. Dies gilt besonders auch für die Baumaterialien der Gebäudehülle, also die Dämmstoffe, die wir zum grössten Teil von swisspor bezogen haben. Gerade swisspor belegt mit einer unabhängigen Studie die Nachhaltigkeit der von uns eingesetzten Dämmstoffe und auch deren Recyclierbarkeit. Sie bauen Ihr neues Hauptquartier nicht nur nach dem Minergie-P- und Minergie-Eco-Label, sondern streben auch die Platin-Zertifizierung des US-Labels Leed an. Warum? Wie gesagt soll unser neuer Hauptsitz ein Vorzeigeobjekt sein. Leed gibt es noch nicht solange wie Minergie, aber das US- Label geht weiter als die Schweizer Öko-Standards für Gebäude und berücksichtigt zum Beispiel auch soziale und ökonomis- che Nachhaltigkeitskriterien. Wir streben mit der Platin-Zertifizierung die höchste Auszeichnung an, denn wir wollen die Besten sein. So zeigen wir auch auf, dass ökologische Gebäude kostengünstig erstellt werden können. Der Neubau von IUCN ist damit mehr als einfach nur ein neues Verwaltungsgebäude. Unser Hauptsitz wird zum Musterbeispiel und ist der Beweis dafür, dass es möglich ist, ökonomisch und ökologisch zu bauen. Diese Botschaft können wir dann an unsere Besucher weit- ergeben. Das sind Regierungsvertreter, Wissenschaftler und Forscher aus der ganzen Welt.
Merja Murdoch ist bei der Internationalen Naturschutz-Union IUCN zuständig für das Facility-Management. Die in Finnland geborene und aufgewachsene Managerin lebt schon seit 40 Jahren in der Westschweiz in einem kleinen Dorf in der Nähe von Genf. Merja Murdoch ist seit zehn Jahren für die IUCN tätig. Der Nachhaltigkeit verpflichtet. Die IUCN baut beim neuen Hauptsitz nach dem Minergie-P-ECO-Label und strebt zusätzlich die Platin-Zertifizierung des US-Labels LEED an.
Ökologie vs. Wer sich rasch, umfassend und objektiv Ökonomie – über Nachhaltigkeits- und Anwendungs- Wärme- aspekte von Dämmstoffen informieren dämmstoffe will, hat jetzt mit dem speziell dafür ent- im Vergleich wickelten „Dämmstoff-Spider“ ein nütz- liches Hilfsmittel verfügbar. Die auf der Netzgrafik abgebildeten Muster lassen zwar keine Rangliste zu. Hingegen wer- den die Stärken und Schwächen der ein- zelnen Dämmstoffe klar sichtbar ge- macht. In einem ausführlichen Bericht sind Methode, Kriterien und Gewichtung transparent dargestellt. Einfach und praktisch • Merkmale „Ressourcenschonung“, „Umwelt- Über die Nachhaltigkeit von Dämmstoffen ist viel geschrie- schonung bei der Herstellung“ und „Klima- ben worden. Eine praxisgerechte Information, die eine freundlichkeit“: Diese Merkmale basieren auf den Stoff- schnelle und richtungssichere Entscheidung ermöglicht, gibt und Energiebilanzen. Die „Ressourcenschonung“ bildet es bisher nicht. swisspor hat deshalb zusammen mit exter- den kumulierten Energieaufwand an nicht erneuerbaren nen, unabhängigen Experten die „Dämmstoff-Spiders“ ent- Energien ab. Hinter dem Merkmal „Umweltschonung bei wickelt, in denen die wichtigen Nachhaltigkeitsaspekte der Herstellung“ steht die Bewertungsmethode der ökolo- visuell erfasst sind. Die Dämmstoff-Spiders entstanden unter gischen Knappheit. Sie umfasst mehrere Dutzend der Leitung von Ueli Kasser vom Büro für Umweltchemie. Schadstoffparameter der Luft, des Wassers und des Bodens, die zu einer Zahl aggregiert werden (Umwelt- Merkmale belastungspunkte UBP). Das Merkmal „Klimafreundlich- Die Spider-Profile (Spinnennetz-Profile) bilden je nach keit“ wird als Treibhauswirksamkeit in kg CO2-Äquiva- Anwendungs-Beispiel insgesamt bis zu neun unterschei- lenten dargestellt. dende Merkmale ab. Sie umfassen den gesamten Lebens- zyklus, die Kosten sowie auch Faktoren, welche die Be- • Merkmal „Preisvorteil“: Es werden die Investitions- ständigkeit und Gebrauchstauglichkeit der Dämmstoffe kosten innerhalb definierter Systemgrenzen (Kosten für beeinflussen. Stärken und Schwächen der Dämmstofftypen Wärmedämm- und Hilfsstoffe inklusive Kosten der Ver- sind in den Darstellungen rasch erkenn- und interpretierbar. arbeitung) abgebildet. Unterhaltskosten sind nicht berück- Die Bewertungs-Skala reicht von null bis sechs, wobei sechs sichtigt. jeweils die beste Wertung darstellt. Die Spider-Achsen be- zeichnen Merkmale, deren Basis und methodische Aus- • Merkmal „Verarbeitungssicherheit“: Gesundheit und gestaltung sich wie folgt definiert: bautechnische Sicherheit sind Gegenstand dieser Achse. Sie bildet vier Aspekte ab, zwei bezüglich Arbeitshygiene
Mit Hilfe der Spider-Profile kann man sich rasch, umfassend und objektiv über Nachhaltigkeits- und Anwendungsaspekten von Dämmstoffen informieren. Die Profile liefern Informationen bezüglich Flachdach-, Fassaden- sowie Perimeterdämmung. Der gesamte Dämmstoff-Spider-Bericht lässt sich als PDF herunterla- den von der Website www.swisspor.ch. (Schutzmassnahmen, beziehungsweise lungengängige • Merkmal „Recycling und Entsorgung“: Unter Recy- Fasern und Plattengewicht) und zwei bezüglich Verarbei- cling ist hier die stoffliche Verwertung im engeren Sinn zu tungstechnik (Formveränderungsverhalten und verstehen. Nicht mehr verwendbare Produkte sollen einer Witterungsempfindlichkeit). gleichwertigen Funktion zugeführt werden, in der sie gleichwertige Rohstoffe ersetzen können. Die Rezyklier- • Merkmal „Anwendungsspektrum“: Es werden Ein- barkeit hängt darüber hinaus davon ab, ob eine Rück- schränkungen infolge Brandschutzmassnahmen, sowie nahmelogistik vorhanden und Kostenneutralität im Ver- Brandklassierung, Anzahl Geschosse, die ohne besondere gleich zur Entsorgung gegeben ist. Auch die Optionen Ver- Massnahmen gedämmt werden können und der Aufwand brennung und Deponie sind einbezogen. für Brandschutzmassnahmen bewertet. Anwendbar für Flachdach-, Fassaden- und Peri- • Merkmal „Schadstofffreiheit“: Bei den Schadstoffen meterdämmungen. Es werden nur Dämmstoffe (zwölf handelt es sich um Bestandteile, die nicht chemisch gebun- Typen) innerhalb derselben Anwendungsbereiche verglichen. den und mit einem oder mehreren R-Sätzen zu kennzeich- Die Vergleiche basieren – ausser bei der Perimeterdämmung nen sind. (Brandschutzadditive, Katalysatoren, Stabi- – auf einem U-Wert 0.15 W/m2·K und werden zwischen lisatoren und Treibgase). Es wird das toxikologische und Systemen (Dämmstoffe inkl. Hilfskonstruktionen) geführt, umweltbelastende Potenzial abgebildet, unabhängig da- die diesen U-Wert (inkl. Wärmebrücken) aufweisen. Weitere von, ob und welche Mengen während der Nutzungs- und und ausführliche Informationen und Auskünfte unter Tel. Entsorgungsphase in die Umwelt gelangen können. 056 678 98 98. • Merkmal Nutzungsdauer: Mittelwert aus wirtschaft- licher und bauphysikalischer Nutzungsdauer Download unter www.daemmstoff.spider.ch
Verputzte Aussenwärmedämmung: ‘‘ ‘‘ Fast alles spricht für EPS Ausgangslage für den Vergleich ist eine Kompaktfassade mit einem U-Wert von 0.15 W/m2·K auf einem Back- steinmauerwerk. Die erforderlichen Dämmstärken wurden für die gesamte Aussenwand inklusive Befesti- gungen, jedoch ohne Putzsystem berechnet. Bei allen Systemen sind verschiedene Putzaufbauten möglich. Verglichen werden zwei EPS-Typen mit Steinwolle und einer PF-Verbundplatte. Der Verbundwärmedämmstoff besteht aus einer äusseren EPS-Hülle mit einem Phenol-Formaldehyd-Kern (Resolharz). Dieser zeichnet sich unter anderem auch wegen eines speziellen Zellgases durch eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit aus. Für die Berechnungen sind die üblichen, für diesen Anwendungsbereich empfohlenen Produkte auf dem Schweizer Markt gewählt worden. Die Dämmstärken reichen von ca. 15 cm (PF-Verbund) bis zu 23 cm beim EPS-15- Standard. Das Flächengewicht der Steinwollvariante ist rund siebenmal grösser als die EPS-Graphit-Konstruk- tion. Die Spiderprofile der verputzten Aussenwärmedämmung sind insgesamt gekennzeichnet durch signifikan- te Vorteile der EPS-Varianten. Nur bei der Entsorgung und bei der Schadstofffreiheit schneidet die Steinwolle besser ab. Bei den drei Achsen, die die Stoff- und Energiebilanzen abbilden, ist die EPS-Graphit-Variante um den Faktor zwei und mehr besser, als die PF-Verbundplatte und die Steinwolle. Dies lässt sich auch in diesem An- Verputzte Aussenwärmedämmung, U-Wert 0.15 W/(m2·K) Fast alles spricht für EPS EPS 15 Graphit geklebt 19cm Steinwolle geklebt 22cm EPS 15 Standard geklebt 23cm Ressourcenschonung Ressourcenschonung Recyclierbarkeit 6.0 Umweltschonung Recyclierbarkeit 6.0 Umweltschonung und Entsorgung 5.0 bei der Herstellung und Entsorgung 5.0 bei der Herstellung 4.0 4.0 3.0 3.0 2.0 2.0 1.0 1.0 0.0 0.0 Schadstofffreiheit Klimafreundlichkeit Schadstofffreiheit Klimafreundlichkeit Verarbeitungssicherheit Preisvorteil Verarbeitungssicherheit Preisvorteil Steinwolle: Schadstofffrei und problemloser gengängigen Fasern Schutzmassnahmen bei der Verar- zu entsorgen beitung. Die Bewertung der Flammschutzmittel im EPS ist Die einzelnen Merkmale der Verarbeitungssicherheit werden gegenüber den schadstofffreien Varianten (Steinwolle) auf bei der verputzten Aussenwärmedämmung wiederum etwas der Spider-Achse erkennbar. Die PF-Verbundplatte enthält anders gewichtet als bei der hinterlüfteten Fassade, wobei ebenfalls nach Gefahrstoffverordnung kennzeichnungspflich- die Unterschiede nicht sehr gross sind. Die Nachteile der EPS- tige Bestandteile. Sie sind von der Menge und Gewichtung Dämmstoffe und der PF-Verbundplatten liegen bei der gerin- her etwa vergleichbar mit dem EPS. Die Trennbarkeit bei den geren Elastizität. Nicht besonders verarbeitungssicher sind Entsorgungsmerkmalen ist bei allen verputzten Wärme- die Steinwolleplatten, obwohl sie gerade wegen der leicht dämmungen erschwert. In der Praxis wird, zumindest in der erhöhten Elastizität gerne verwendet werden. Sie sind heutigen Situation, der Mörtel und das Deckputzsystem schwer, witterungsempfindlich und erfordern durch die lun- kaum von den Dämmstoffen getrennt. Kein System ist des-
vergleicht Spinnen mit Dinosauriern wendungsbereich in erster Linie auf die In einem Papier der Firma Foamglas vom 9. Juni 2009 wird die unterschiedlichen Massen zurückführen. Unabhängigkeit der Dämmstoff-Spider in Zweifel gezogen. Es Auch bei der PF-Verbunddämmplatte ist, seien „hausgemachte, und damit subjektive“ Zahlen verwendet trotz der geringen Wärmeleitfähigkeit, fast und die Entsorgung nicht berücksichtigt worden. doppelt so viel Material erforderlich wie bei EPS-Graphit. Die Verarbeitungskosten Die Firma Foamglas bezieht sich auf Abweichungen zwischen den machen innerhalb der gewählten System- KBOB-Daten und den im Dämmstoff-Spider ausgewiesenen grenzen 10–20% der gesamten Investitions- Daten. Effektiv liegen den KBOB-Daten die Produktionsdaten des kosten aus. Die unterschiedlichen Gewichte europäischen Durchschnitts zugrunde. In der Schweiz ist jedoch schlagen sich auch in den Investitionskosten der Rezyklinganteil in Produkten gegenüber dem europäischen nieder. Die weniger umweltbelastenden Durchschnitt sehr viel höher, produktspezifisch unterschiedlich Dämmstoffe sind auch die günstigeren. und in der SIA Norm 493 offen deklariert. Dies sind die Aus- gangsdaten für den swisspor Dämmstoff Spider. Im Foamglas-Papier werden somit ein europäisches Durch- schnitts-EPS mit einem EPS aus schwei- zerischer Herstellung verglichen. Ein XPS mit speziellen Treibgasen (HFKW) wird Spiderprofile von verputzten Aussenwärmedämmsystemen mit einem CO2-geschäumtem Produkt, wie es von der swisspor verkauft wird gegenüber gestellt. Schliesslich wird ein fiktives Foamglas, das ausschliesslich PF Verbundschaumplatte geklebt 15 cm aus Ökostrom hergestellt sei, mit einem Durchschnittsprodukt aus dem Pro- duktionsstandort in Belgien (ca. 20% Ressourcenschonung Ökostrom) verglichen. Selbstverständ- lich wurde für den Dämmstoff-Spider Recyclierbarkeit Umweltschonung das den realen Verhältnissen in und Entsorgung bei der Herstellung 6.0 Belgien entsprechende Produkt ver- 5.0 4.0 wendet. Die Entsorgung ist zusam- 3.0 Ueli Kasser men mit der Recyclierbarkeit auf den 2.0 Spiderachsen abgebildet. Die Be- 1.0 wertung entspricht einer allgemein 0.0 anerkannten Methode wie sie auch beispielsweise im Rahmen Schadstofffreiheit Klimafreundlichkeit der eco-devis (www.ecobau.ch) verwendet wird. Abgesehen von der Recyclierbarkeit des EPS schneiden die Kunststoffe im Gegensatz zu den meisten mineralischen Dämmstoffen bei der Entsorgung und Recyclierbarkeit schlecht ab. Verarbeitungssicherheit Preisvorteil Zahlen und Methode lassen sich anhand des ausführlichen Spider-Berichtes des Verfassers, dem unabhängigen büro für halb optimal recyclierbar. Die EPS-Varianten erfüllen umweltchemie in Zürich jederzeit und seit Publikation der Spiders die Kriterien der problemlosen Entsorgung nicht überprüfen und nachvollziehen. (Rückstände in der Kehrichtverbrennung). Stein- wolle ist am ehesten recyclierbar, nicht zuletzt auch Der Bericht ist kostenlos erhältlich, unter www.umweltchemie.ch deshalb, weil Mörtelanhaftungen das Recyclieren oder www.daemmstoff-spider.ch nicht erschweren. Die PF-Verbundplatte lässt sich im Sinne der hier festgelegten Kriterien nicht recy- Ueli Kasser, büro für umweltchemie clieren, da es sich um einen Duroplasten handelt. Zürich, 12. Nov. 2009 Weil es sich um einen EPS-Verbund handelt, kann sie auch nicht rückstandsfrei verbrannt werden. Ueli Kasser, Büro für Umweltchemie, 8006 Zürich dämmstoff-spider.ch
‘‘Big Mamma – das Original von In das 10. Geschoss, …oder höher? Oder vielleicht auf eine schwer zugängliche Baustelle? In einem Arbeitsgang und das Ganze minutenschnell? Egal – mit dem System „Big Mamma“ werden grosse Volumen an swisspor-Dämmstoffen auf die Baustelle angeliefert und innerhalb kürzester Zeit punktgenau abgeladen. Das von der swisspor AG eingeführte Entladesystem BIG MAMMA funktioniert seit 2004 zur vollsten Zufriedenheit unserer Kundschaft und erfreut sich zunehmend grosser Beliebtheit. Das Entladesystem funk- tioniert wie folgt: ...eine schwer zugängliche Baustelle oder...
swisspor! ...ins 10te Geschoss oder höher? LKW inkl. Anhänger mit offenen Pritschen werden im swisspor Werk beladen und mit Spezial-Gurten für den Entlad vorbereitet. Auf der Baustelle muss nur noch der Kran zur Verfügung stehen. So werden innerhalb von wenigen Minuten mit nur 2 Kranzügen bis zu 1‘600 m2 Dämmstoff auf das Dach befördert. Sie sparen Zeit und Kosten und können Ihre Mitarbeiter rationell einsetzen. Mögliche Produkte swissporEPS Dachplatten swissporLAMBDA Dachplatten swissporPUR mit Vlies oder Alu Kaschierung Formate gemäss Ladeliste Lieferfrist 3 - 5 Arbeitstage im Rahmen der LKW Verfügbarkeit Rahmenbedingungen · Kran oder Pneukran auf der Baustelle. · Bezug von kompletten LKW in einheitlicher Dämmstärke gemäss Ladeliste · Gewährleistung der Zufahrt · Gewicht pro Kranzug ca. 1500 kg
‘‘swisspor AusbildungszIm zentral gelegenen Dulliken hat swisspor ein neues Ausbildungs- zentrum eröffnet. Für die praktische Arbeit stehen grosszügige, voll- eingerichtete und praxisorientierte Arbeitsplätze zur Verfügung. In einem angenehmen Umfeld und mit Unterstützung von neuester Technologie wird der theoretische Unterricht vermittelt. Wir freuen uns Sie in Dulliken begrüssen zu dürfen.
Fachkurs: swissporLAMBDA Vento die hinterlüftete Fassade Zielgruppe: Schnell, ökologisch und nachhaltig gedämmt. Kursinhalt: Verarbeiter JetzFtaIacnnhtmekruenrlesdete:n im Kursziel: - Vorstellung Systembeschrieb Kursdaten: - Verlegung von swissporLAMBDA Vento Kursdauer: - Ausführung sauberer Detaillösungen Teilnehmer: - Erstellen Unterkonstruktion mit kunststoffummantelten Sicherheits-Distanzschrauben Jeder Teilnehmer kennt die Arbeitsstechnik für die rationelle und saubere Bearbeitung der swissporLAMBDA Vento Platten inkl. Ausführung der Unterkonstruktion und die empfohlenen Werkzeuge. Er weiss wie mit dem Vento-System einfach, schnell und ökologisch gedämmt wird und lernt dauerhaft saubere Detaillösungen auszuführen. 29. Januar 2010 / 9. Februar 2010 / 16. Februar 2010 / 5. März 2010‘‘ 08.30 – 16.00 Uhr Für einen optimalen Ausbildungszweck wird der Kurs in kleinen Gruppen mit maximal 6 Personen durchgeführt zentrum Dulliken Fachkurse 2010 Alle Detailinformationen zu den Fachkursen wie Inhalt, Ziele, Kosten etc. finden Sie immer auf www.swisspor.ch unter „Fachkurse“ und/oder unter den News. Mittels Anmeldetalon, welcher auf der Hompage aufgeschalten ist, können Sie sich anmelden. Bei Fragen wenden Sie sich an: Frau Michèle Iten Tel. 056 678 99 11 oder per Mail [email protected] Fachkurs 1: Flachdach Fachkurs 2: Flachdach Verschiedene Aufbauten Normgerechte Ausführungen von An- und Abschlüssen Zielgruppe: Verarbeiter inkl. Flüssigkunststoff Kursinhalt: - Alles aus einer Hand Kursinhalt: - Auf- und Abbordungen Kursziel: - Einsatz / Verwendung der geeigneten - Fensteranschlüsse Kursziel: - Anschlüsse an Hebeschiebetüren Kursdaten: Dämmstoffe und Polymerdichtungsbahnen - Abschottungen Kursdauer: für die verschiedenen Anwendungen Kursdaten: Teilnehmer: - Gefälledämmungen, Pläne, Handhabung, Kursdauer: Jeder Teilnehmer kennt die sicheren Verlegung Teilnehmer: Detaillösungen für An- und Abschlüsse von Flachdächern und kennt das korrekte Jeder Teilnehmer kennt die verschiedenen Handling bei der Verarbeitung von Systemaufbauten und kann diese selbständig Flüssigkunststoff. ausführen. Er weiss welche Dämmstoffe für welche Aufbauten und welche Polymer- Kurs 2: 2./23. Februar 2010, 3. März 2010 dichtungsbahnen für welche Untergründe geeignet sind. 08.30 – 16.00 Uhr Kurs 1: 1./22. Februar 2010, 2. März 2010 Für einen optimalen Ausbildungszweck werden die Kurse in kleinen Gruppen mit 08.30 – 16.00 Uhr maximal 7 Personen durchgeführt Für einen optimalen Ausbildungszweck werden die Kurse in kleinen Gruppen mit maximal 7 Personen durchgeführt
Haus einpacken und sparen ‘‘ für Hauseigentümer Was sich simpel anhört ist für den einzelnen Hauseigentümer nicht immer ganz einfach. Deshalb rief der HEV Luzern in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle Umwelt und Energie (uew) Kanton Luzern und der swisspor AG zur Herbstversammlung auf. Dr. Hans Simmler Roland Wächter Die Herbstversammlung vom HEV Luzern war ein voller Apéro mit 240 interessierten Zuhörer am HEV-Anlass Erfolg. 240 Hauseigentümer folgten der Einladung mit Dämmstoffe auf. Moderiert wurde der Abend durch Jules dem Schwerpunktthema „Mehr energetische Qualität für Pikali, dem Leiter der Energiefachstellenkonferenz Zentral- Ihre Liegenschaft!“. Die Thematik ist nicht ganz neu, schweiz. doch eine hohe Aktualität ist weiterhin gegeben. Der Der anschliessende Apéro wurde zur Plattform vieler anre- interessierten Hörerschaft wurde vom Energieberater gender Gespräche, nicht zuletzt auch über das Thema Philippe Künzler an diesem Abend umfassende „Energiesparen durch optimales Dämmen“. Informationen zum neuen Gebäudeenergieausweis mit- Auffallendes aber wichtiges Detail für die Organisatoren des gegeben. Dr. Hans Simmler stellte mit seinem Vortrag HEV Luzern war; auffallend viele Hauseigentümer wollten erstmals einem breiten Publikum von Hausbesitzern die eine umfassende Dokumentation nach Hause nachgeliefert Funktion und Anwendung vom Dämmstoff-Spider vor. bekommen. Ein gutes Zeichen. Anschliessend ging es von der Theorie zur Praxis. Unser Verkaufsleiter Roland Wächter skizzierte Einsatz, Funktion und Nutzen der verschiedenen swisspor Trägerschaft: 090393 design sli.communication ı www.sli.ch ı swisspor AG Verkauf Technischer Support Vente/support technique Produkte und Leistungen der swisspor-Gruppe Bahnhofstrasse 50 swisspor AG swisspor AG Luxit Isolations SA CH-6312 Steinhausen Industriestrasse Industriestrasse CH-1618 Châtel-St-Denis Tel. +41 56 678 98 98 CH-5623 Boswil CH-5623 Boswil Tél. +41 21 948 20 10 Fax +41 56 678 98 99 Tel. +41 56 678 98 98 Tel. +41 56 678 98 00 Fax +41 21 948 20 11 www.swisspor.ch Fax +41 56 678 98 99 Fax +41 56 678 98 01 www.luxit.ch
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